13 ge in⸗ Maſter Fairlie hatte ſich durch ſeine Erpreſſungen nemlich w ſchon mißliebig gemacht, und der Tod des guten Squire Warwick r i„ ward allgemein beklagt. Der junge Squire, hoffte man, würde t ihn alle Mißbräuche abſtellen, ihre Pachtzinſen, welche plötzlich di erhöht worden, wieder herabſetzen, und die guten alten Zei⸗
ten wieder herbeiführen. Sie wacen vollkommen überzeugt, Squire Gage müſſe ſeinem würdigen Vater, der Jeden an⸗ hörte und Jedem half wenn er es verdiente, zu ähnlich ſeyn, als daß er ihren gerechten Beſchwerden kein Gehör ſchenken ſollte. Dennoch aber fanden ſie es ſchwierig, ja ſogar unmög⸗ lich, ſich Gehor bei Gage zu verſchaffen. Maſter Fairlie trug Sorge, daß die, welche nicht ſchwei⸗ gen wollten, niemals in ſeine Nähe kamen.
eAls Gage haßte Geſchäfte aller Art und konnte kaum ver⸗ . mocht werden, eine Rechnung anzuſehen. Es langweilte ihn fürchterlich und er konnte die Langweile nicht vertragen.
Dieſe Nachläſſigkeit recht wohl kennend, verfehlte Maſter
vären Fairlie nicht, davon Nutzen zu ziehen. Ganze Stöße von Rech⸗ Hin⸗ nungen und Documenten dem jungen Squire vorlegend, ſchlug er auch voluminöſe in Pergament gebundene, mit großen meſ— Ant⸗ enen Beſchlägen verſehene Rechnungsbücher zu dieſer Ein⸗ h„or ihm auf, denn er war im voraus überzeugt, daß es dem jungen Manne nicht einfallen würde, ſie genau durch⸗ ihn zu zuſehen.
Und ſo geſchah es auch. Gage überflog die Rechnungen und warf ſie auf die Seite, klappte die dicken ſchweren Rech⸗
ſtatt⸗ nungsbücher zu, und ſchob ſie ſchaudernd von ſich. d die Da ſein Amt als Vormund nun aufgehört hatte, ſo er⸗ hoff⸗ bot ſich Maſter Fairlie, den Verwaltungspoſten, den er bis


