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Eingang derſelben von Maſter Fairlie gebührend anerkannt, der mehr ſagte, als wozu er von ſeiner Tochter ermächtigt war, und Sorge trug, die Hoffnungen des Liebenden nicht erlöſchen zu laſſen.
Man kann ſich daher einen Begriff von Gage's Ueber⸗ raſchung und bitterer Täuſchung machen, als ſein Antrag auch das zweite Mal zurückgewieſen ward und zwar perem⸗ toriſcher als bei der erſten Gelegenheit, denn es ward ihm keine fernere Probezeit bewilligt.
Er war mündig und konnte ſelbſt urtheilen.
Clara's Gründe für ihre Entſcheidung waren folgende.
Abgeſehen von der Ungleichheit des Standes wären auch ihre Charaktere durchaus nicht für einander geſchaffen. Sie könne nicht glücklich ſeyn mit einem Manne, der blos dem Vergnügen nachjage. Nach kurzer Zeit werde er ſie ganz ge⸗ wiß vernachläſſigen, und eine ſolche Behandlung würde ihr das Herz brechen.
Aus dieſen Gründen müßte ſie bei ihrem erſten Entſchluſſe ſtehen bleiben. Sie könne nicht aufhören, ihn zu lieben, aber ſie werde ihn niemals heirathen, überhaupt werde ſie gar nicht heirathen.
Wieder kniete Gage nieder, bat und flehte. Sie, und ſie allein, ſey die Urſache ſeiner wilden und thörichten Streiche geweſen. Er habe ſich bemüht, ſie zu vergeſſen, aber es ſeh ihm nicht gelungen. Er beklage jetzt ſein rückſichtsloſes Beneh⸗ men, und mache ſich die härteſten Vorwürfe darüber. Er werde ſich aber beſſern, er wünſchte ſich zu beſſern, er hätte die Abſicht, ſich zu beſſern. Eine Frau werde ſeinen Charakter gänzlich umändern, ſie werde einen ganz andern Menſchen aus ihm machen. Clara ſollte ſehen, wie ſolid er werden würde. Er ſeh des Stadtlebens überdrüſſig, und wolle für


