Teil eines Werkes 
1. Th. (1857)
Entstehung
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verſität geſchickt, und war kaum ein Jahr in Oxford, als hn das ſchwerſte Unglück ereilte, was ihn treffen konnte, nemlich der Tod ſeines Vaters, der auf der Jagd ſtürzte und den Hals brach.

Dieſes traurige Ereigniß geſchah im Jahre 1728. 2

Während der Minderjährigkeit des Erben fiel die Auf⸗ ſicht üͤber Gage's ausgedehnte Beſitzungen Maſter Felix Fair⸗ lie zu, welcher in dem Teſtament des Vaters zum Vormund beſtimmt worden.

Es wird jetzt nöthig ſeyn, dem Leſer einige Mittheilun⸗ gen zunächſt über dieſe Perſönlichkeit zu machen.

Lange und ehrenvoll wie man glaubte hatte Maſter Fairlie das Amt eines Intendanten oder Verwalters bei Warwick de Monthermer bekleidet. Seine Herkunft war eine ziemlich dunkle, aber was that dies, wenn der Mann ſelbſt achtbar war und Fähigkeit genug beſaß, um ſich in der Welt emporzuarbeiten?

Als Sohn eines alten Dieners im Schloſſe, von der Familie des Gutsherrn erzogen und frühzeitig Scharfſinn, Ordnungsliebe und Geſchäftstalent bekundend, war Felir Fairlie von Stufe zu Stufe immer höher geſtiegen, bis er endlich den erſten Platz in dem Haushalt ſeines Herrn und Gönners einnahm.

Einen Herrn konnte man Warwick ſeinem Verwalter gegenüber überhaupt kaum nennen, denn einige Zeit vor ſei⸗ nem Tode hatte der Squire angefangen, Maſter Fairlie wie ſeines Gleichen und einem Freunde zu begegnen. Bei allen Gelegenheiten zog er ihn zu Rathe und übertrug ihm die gänz⸗ liche Leitung ſeiner Angelegenheiten.

Da er ſich auf Fairlie's Redlichkeit und Umſicht unbe⸗ dingt verließ, ſo vertraute er ihm ſein Eigenthum ſchon bei