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„Ich will nicht mit Ihnen zanken, Herr Scarve,“ verſetzte der Andere mit beleidigender Ruhe;„ich habe zu viel oͤffentliche Streitigkeiten in Haͤnden, um mich mit Privatſtreitigkeiten abzugeben, beſonders in meiner eigenen Sache. Ich betrachte Ihre Angabe als eine Entſchuldi⸗ gung, und zwar als eine ſehr aͤrmliche; das iſt Alles. Es iſt beſſer, Sie ſagen gleich offen heraus, daß Sie Ihre Anſicht geändert haben, und das Geld nicht vor⸗ ſtrecken wollen.“
„Ich habe die urſache meiner Unfaͤhigkeit bereits er— klaͤrt,“ verſetzte der Geizhals mit Nachdruck,„und das muß hinreichen.“
„Herr, Sie haben mich bitter getäuſcht,“ rief Fi⸗ rebras,„und Andere ebenfalls. Sie wiſſen, wenn die Sache gelingt, ſo werden Sie hundert Prozent fuͤr Ihr Geld haben— und Sie behaupten, daß Sie es gut mit der Sache meinen. Ich muß nothwendig heute Abend noch tauſend Pfund haben.“
„Das laͤßt ſich vielleicht machen,“ verſetzte Scarve; „aber ich kann Sie Ihnen nicht in Gold geben. Lady Brabazon hat eben ihre Juwelen fuͤr die Summe bei mir verſetzt.“
„So koͤnnen Sie alſo Ihrer Herrlichkeit Geld bor⸗ gen, obgleich Sie es mir verweigern,“ verſetzte Firebras vorwurfsvoll.„Ihre Bewunderung des ſchoͤnen Ge⸗ ſchlechts iſt groͤßer als Ihre Anhaͤnglichkeit an die gute Sache. Aber geben Sie mir die Juwelen, da ich nichts Beſſeres haben kann!“


