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„Zum Henker mit Deinem Mitleid!“ rief der Geiz⸗ hals.„Ich will nicht laͤnger mit Dir geplagt ſein.“
„Sie ſind jetzt nicht in der Lage, ſelber urtheilen zu koͤnnen,“ rief Jakodo.„Denken Sie noch einmal daran, wenn Sie ruhiger ſind, ob Sie mich entlaſſen wollen. Es thut mir leid um Ihren Verluſt, obgleich ich hoffe, daß dadurch Ihr hartes Herz gegen Ihre Tochter gemil⸗ dert werden moͤge. Wenn Sie mich wegjagen, hoffe ich, werden Sie mir ein Empfehlungsſchreiben an Herrn Abel Beechcroft geben. Ah! dort iſt es noch der Muͤhe werth zu leben. Es hätte Ihrem Herzen wohlgethan, das Mittageſſen zu ſehen, welches ich heute mit den Die⸗ nern eingenommen. Da war ein kalter Rinderbraten, dann eine warme Paſtete, ein Stuͤck gepokeltes Schwei⸗ nefleiſch uud ſo viel ſtarkes Ale, wie ich nur trinken wollte.“
„Still, Kerl!“ rief Scarve,„welche Freude kann es mir gewaͤhren, wie ein verſchwenderiſcher Herr ſein Vermoͤgen an einer Schaar undankbarer Miethlinge ver⸗ geudet?“
„Sie ſind nicht undankbar, Herr,“ verſetzte Jakob, „ſie lieben ihn Alle, und reden gut von ihm.“
„Und was iſt Ihre Meinung werth?“ fragte Scarve ſpoͤttiſch.„Volle Taſchen ſind beſſer als die leeren Lob⸗ ſpruͤche ſolcher thoͤrigten Kerle.“
„Ich denke nicht ſo,“ verſetzte Jakob,„und ich
„„.: 77 wuͤnſchte, ich wäre nur ſo ein Kerl, wie der Herr Jukes. Die Tochter des Geizigen. I. 14


