Teil eines Werkes 
1. Teil (1827)
Entstehung
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nach Mitternacht in der Pfarrwohnung hier nahe bei zu treffen. Bis dahin uͤbertrage ich Dir die Sorge uͤber meine Leute. Leb wohl!

Bei dieſen Worten gab er ſeinem Pferde die Sporen, und ſprengte ganz allein davon. Wir ritten weiter. Ich gab wäͤhrend deſſen dem jun⸗ gen Offizier meine Verwunderung zu erkennen, daß Merino ihn Pepita genannt habe. Er laͤ⸗ chelte. Sie ſollten es ſchon vorher geſehen haben, ſagte er, daß ich nicht Ihres Geſchlechtes bin. Ich bin in der That ein Weib, das ein ungluͤck⸗ liches Geſchick in die Haͤnde des Wilden legte, den Sie ſo eben ſahen.

Eine Frau? rief ich; und in der Gewalt des Pfarrers Merino? Wie iſt das gekom⸗

men?

Unbedachtſamkeit und Schwaͤche! entgegnete

ſie. Ich bin in Aranda de Duero geboren,

und verliebte mich, zur Strafe meiner Suͤnden,

in einen franzoͤſiſchen Offizier, der bei uns im

Quartier lag. Er bot mir ſeine Hand an, und bei ſeinem Abmarſche verließ ich die zaͤrtlichen Eltern, deren Liebe mir bisher ſo wohl gethan, und folgte meinem Braͤutigam. Auf dem Mar⸗ ſche nach Burgos ward unſer Kommando durch den Pfarrer uͤberfallen, und der groͤßte Theil