Teil eines Werkes 
1. Teil (1827)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

232

angelangt war, ſattelte, der Fußwanderer warf ſein Kleid uͤber. Das Haus ladete mich nicht angenehm zu einem laͤngeren Aufenthalte ein, und ſo befahl ich Anton, auch mein iu ſte und es vorzufuͤhren.

Auch der Arriero griff nach ſiinin Nocke, Hute und Schwerte, und verließ das Gemach, mit einemDios guarde ä ustedes!(Gott ſchutze Euch!) an die ganze Geſellſchaft. Er er⸗ hielt ein einſtimmigesDios le acompanne! (Gott ſey mit Euch!) zur Antwort. Manue⸗ lita ſprach dieſe Worte mit einem ganz beſonde⸗ ren Ausdrucke, aber die argwöhniſchen Blicke des Moͤnches und der alten Tante, zwangen ſie, ihre Augen niederzuſchlagen, und ſie konnte den Ab⸗ ſchiedsgruß des bekuͤmmerten nicht em⸗ pfangen.

Mein Pferd war bereit, ich wuͤnſchte Allen ein Lebewohl, und ſchwang mich in den Sattel. Bald darauf kamen wir in ein romantiſches Fels⸗ thal, deſſen Waͤnde in ſo wunderlichen Geſtalten aus kleinen Steinſplittern zuſammengeſetzt ſchie⸗ nen, daß man wahrlich verſucht ward, ſie fuͤr ein Werk der Kunſt zu halten. Nur ſelten zeigte ſich eine Spur der Vegetation, woraus man auf lebende Bewohner dieſer Einoͤde haͤtte ſchließen koͤnnen; allein der Fleiß des Landbewohners ſcheut