Teil eines Werkes 
1. Teil (1827)
Entstehung
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Weges nach San Lorenzo, den Wagen in einen tiefen Graben. Häͤtte dieſer eben ſo bösliche Abſichten gehabt, als die Maulthiere, ſo wuͤrde der Herr Obriſt ohne Zweifel ſogleich der Seele ſeiner Großmutter in hoͤhern Regionen einen Beſuch abgeſtattet haben, ſo aber ſchlug er ſich nur einige Löcher in den Kopf. Ich indeſſen, der ich doch den Stolz meiner Maulthiere gar nicht getheilt hatte, war genoͤthigt, mein Heil in der Flucht zu ſuchen; leicht hätte Se. Ma⸗ jeſtät mir ſonſt die Ehre anthun konnen, einen der Bäume des Fresnada*) mit meinem Koͤrper zu zieren. Ich kehrte zuruͤck zu dem nächſten Wirthshauſe, und trat dort in die Dienſte die⸗ ſes chriſtlichen Majorals, der wenig zahlt, viel flucht, und den armen Anton ſchaͤndlich behan⸗ delt. Dabei vergißt er noch uͤberdies, daß ich, ohne den albernen Stolz meiner Maulthiere, jetzt eben ſo gut Majoral ſeyn könnte, als er, denn ich kann Euch auf das Wort eines ehrlichen Mannes verſichern, daß es in der ganzen Chri⸗ ſtenheit keinen zweiten Zagal giebt, der mir gleich käme. Ja, im Luͤgen! ſchrie der Andre. In dieſem Punkte ehre ich Dich als mei⸗ nen Meiſter, entgegnete Anton, ſich verbeugend. *) Ein Gehölz unweit des Eskurials.