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ganzes Daſein der Verwirklichung dieſes Ideals widmete!“
„Und wie war dieſes Ideal?“ fragte die Gräfin aufmerkſam.
Eglantine lächelte wehmüthig.„Gleichheit unter den Menſchen, wie ſie vor Gott beſtehe,— kein Stand, nur das Verdienſt ſollte gelten, nur die Tugend ſollte regieren!— Wie er dies Alles in's Leben hervorzurufen, wie er die Menſchheit zu ver— beſſern, den Armen zu helfen, ſie zu bilden, vom Untergange zu retten gedachte, hat er uns oft aus⸗ einandergeſetzt. Er ſagte, er theile, weil dadurch ſeine Hoffnungen für die Zukunft ſchneller verwirk— licht werden könnten, die Wünſche des Volkes, welche Preßfreiheit, öffentliches und mündliches Gerichts⸗ verfahren, freies Wahlrecht und Nationalvertretung hießen, und noch eine Menge ähnlicher Sachen, die
ich mir nie merken konnte; nur ſo viel habe ich mir
gemerkt, weil ich darin von Herzen mit ihm ein⸗ verſtanden war: Hartlinger wollte die ſittlichen Ge— fühle beim Volke wecken, es zur Moral zurückführen, die Armen gegen die Armuth ſchützen durch Ver⸗
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