tern ihn, von Einigen angegriffen, ſich vertheidigen hörte,— da— ſah ich bald, daß ich in Manchem ganz mit ihm übereinſtimmte. Immer mehr und mehr konnte ich mich in ſeine Gefühle und Hoff⸗ nungen hineinleben,— ich—“
„Um des Himmels willen, Eglantine! ſind Sie auch eine Demokratin geworden?“ rief die Gräfin.
Ein wehmüthiges Lächeln umſpielte einen Augen⸗ blick Eglantinens Lippen.„Das nicht!“ ſagte ſie, „aber ich ſah ein, daß ich keine Urſache hatte, mich vor ihm zu fürchten, daß er kein ſchlechter Menſch ſei,— wohl aber ein Schwärmer, der, weil er in ſeiner ſchwärmeriſchen Weiſe ſtets zu viel von den Menſchen verlangt hatte, auch ſtets von ihnen ge⸗ täuſcht und gekränkt worden iſt.— Frau von Rich⸗ tern hat es ihm oft geſagt: Sie haben ſich ein Ideal, ein ſchönes Ideal gewählt, aber in dieſer Welt müſſen Sie es nicht zu verwirklichen hoffen!— Da wir Menſchen und keine Engel ſind, paßt Ihre Republik nicht für uns!— Hartlinger aber rief dann: Und ich, ich wäre unter dieſen Menſchen
der ſchlechteſten einer, wenn ich nicht mein
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