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Die Gräfin war außer ſich, ſie wußte nicht, was ſie erfaſſen, was ſie thun ſollte: bald wollte ſie ihrem Manne ſchreiben, bald wollte ſie ſelbſt nach Berlin reiſen, denn die unvollkommenen Berichte des Dieners, die theilweiſe übertrieben, größten⸗ theils ſehr verwirrt waren, konnten ſie nicht be⸗ friedigen.
Eglantine war in großer Angſt; ihr ſagte eine Ahnung, daß Hartlinger ſich bei dieſer Sache be⸗ theiligt habe, und daß Fritz mehr wußte, als er ſagte. Allein ein Examen, das ſie mit ihm an— ſtellte, hatte keinen günſtigern Erfolg, als die unge⸗ duldigen Fragen der Gräfin, denn als ſie direct nach Hartlinger fragte, ſagte er nur:„Der Herr Graf kommt bald, der wird von ihm wiſſen.“ Aber ſein Erblaſſen diente nicht dazu, Eglantine zu be⸗ ruhigen; ſie wurde nur um ſo beſorgter.
Lange ſollte aber dieſer Zuſtand des Zweifelns und Fürchtens nicht dauern; die plötzliche Ankunft des Grafen machte ihm ein Ende.—
Graf Fels kam zu Fuße an, er wollte ſich doch vor ſeinen Unterthanen nicht in der einfachen Equi⸗


