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den ich nach Waldburg's Antrag an ihn ſchrieb?“ fragte Clara ſchnell.
nnte„Ja, Frau Gräfin! und hätte ich Graf Wald⸗
Nn burg weniger gehaßt, hätte ich ihm ſein Loos nicht
da ſo aus Herzensgrund gegönnt, ich wäre zu ihm ge— gangen, hätte ihm Ihre Briefe, die Sie mir hinter
er dem Rücken der Mutter ſchrieben, gebracht, hätte
ihm die Stellen gezeigt, wo Clara Trautberg mir
Rendezvous gewährte, wo ſie in meinen Armen, an
d,— meiner Bruſt mir Treue gelobte,— Liebe heuchelte,
weil— weil ich damals noch für einen reichen Erben galt!“
„Arthur!“ rief ſie dringender,„Arthur, ich
—
eines bitte Sie,— ſchonen Sie mich!“
„Was iſt an Ihnen noch zu ſchonen?“ fragte wes⸗ er in verächtlichem Tone; Clara aber antwortete ge⸗ mit unerſchütterlicher Milde:„Ein gebrochenes
lin⸗ Herz!“ ch—„Was ſagen Sie?....“ rief Arthur überraſcht.
„Arthur, ich frage Sie, was durfte ich meinem Bruder Anderes ſchreiben?— Er kannte unſer Ver⸗
Eglantine I.
eigt, hältniß nicht, ich war Braut!—“


