Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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freilich nicht, aber... ſo ganz amicalement ſoll Alles arrangirt werden; und der Herr Obriſt, wie glücklich würde der ſein! Er hat oft bei mir vor der Thüre unter der großen Linde geſeſſen, ſeine Pfeife geraucht und geſeufzt:Walter, mir iſt's, als hätte man mir ein Stück von meinem Herzen ab⸗ geriſſen; ſeit der Arthur fort iſt, ſchmeckt mir kein Biſſen! Ach, Ew. Gnaden, kommen Sie mit! Entſchließen Sie ſich; ich fahre morgen früh wieder nach Waldburg zurück, kommen Sie mit! In heftiger Aufregung ging Arthur auf und nieder; er dachte an ſeine Jugend, an die vielen Beweiſe des Wohlwollens, die der Obriſt ihm ge⸗ geben hatte, er fühlte ſich ihm verpflichtet, und dies ärgerte ihn, es drückte ihn wie eine Schuld, es zwang ihn zu einem Opfer, das er glaubte Thal⸗ heim bringen zu müſſen. Er ſuchte ſich zwar zu überreden, daß auch des Obriſten Freundlichkeit irgend ein eigennütziger Gedanke zu Grunde läge, aber?... Endlich war er überzeugt, das Rechte ge⸗ funden zu haben: dem Obriſten wie ſeiner Pflege⸗

mutter hatte ſein Umgang als Zerſtreuung gedient, 9 8 9