Teil eines Werkes 
2. Bd. (1852)
Entstehung
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Nun, der geht es ſo weit gut! ſie hatte ſich's nur leider in den Kopf geſetzt, einer vorneh

men Dame zu dienen, deshalb nahm ſie den Dienſt im Schloſſe an; ſie ſagt nichts, aber der Zwang, die Einſamkeit, es ſagt ihr

nicht zu! Doch da ſchwatze ich in den Tag hin⸗ ein und vergeſſe ganz und gar, meinen Auftrag aus⸗ zurichten.

Einen Auftrag an mich und von wem? fragte Arthur.

Nun ja doch, von wem denn anders, als vom Obriſten Thalheim! Der läßt den jungen Herrn recht freundlich bitten, ihn zu beſuchen, er ſei ſchon lange unwohl und werde es wohl nicht lange mehr machen. Er ſolle in ein Bad, wolle aber vor ſeiner Reiſe ſo gar gern den jungen Herrn wiederſehen.

Der Obriſt krank? krank? das wußte ich nicht! rief Arthur,aber nach Waldburg....?

Warum denn nicht! rief Walter,der junge Herr kann ja bei mir wohnen! es ſoll Alles auf's Beſte, freilich wie es möglich iſt, eingerichtet werden! Wie Ew. Gnaden gewohnt ſind, iſt es