Druckschrift 
Auerbach's Dorfgeschichten
Entstehung
Einzelbild herunterladen

pin⸗ Ecke

bis nun gen nele wie eine hter link nele mele rang ſeine

ann.

ol⸗ ſein ihm aher pen, ußt mit

len⸗

11

kerte ſeine Füße, wie wenn er Holzſchuhe anhätte, ſo daß die Anderen vor Lachen nicht mehr ſingen konnten.

Ich lern' dir's ganz allein, Aloys, ſagte das Ma⸗ rannele, ihn beruhigend.

Die Mädchen zündeten nun ihre Laternen an und wanderten nach Haus. Aloys ließ es ſich nicht nehmen, ſie noch zu begleiten; er hätte um Alles in der Welt das Marannele nicht allein mit den Anderen gehen laſſen, wenn der Jörgli dabei war.

In der ſtillen, ſchneeweichen Nacht ſchallte das Schäkern und Spaßen der Mädchen und Burſchen weit hin durch das Dorf. Das Marannele aber war ſtill und wich dem Jörgli ſichtbar aus.

Als die Burſchen die Mädchen alle nach Hauſe beglei⸗ tet hatten, ſagte der Jörgli zu Aloys:Tolpatſch, du hätteſt heut' Nacht bei dem Marannele bleiben ſollen.

Hallunk, ſagte Aloys ſchnell und lief davon. Die Andern aber lachten ihm nach. Der Jorgli jodelte allein noch durch die Gaſſen bis nach Hauſe, daß es einem Jeden, außer den Schlafenden und Kranken, das Herz im Leibe erfreuen mußte.

Des andern Morgens, als Marannele die Kühe melkte, ſagte Aloys zu ihm:

Guck, ich könnt' den Ibogli grad' vergiften, und du

mußt ihn auch in Grundsboden'nein verfluchen, wenn du

brav ſein willſt.

Das Marannele gab ihm Recht, ſuchte ihn aber auch zu überzeugen, daß er ſich Mühe geben müſſe, auch ſo ein flinker Burſch zu werden, wie der Jörgli. Da ſtieg in Aloys ein großer Gedanke auf, er lachte vor ſich hin, er warf den ſteifen alten Stallbeſen fort und ſteckte einen neuen biegſamen an den Stiel, dann ſagte er laut:Ja, ja, du wirſt Maul und Augen aufſperren, gib nau Acht. Er mußte nun ſogar dem Marannele verſprechen,gut Freund mit dem Jörgli zu bleiben, und er verſprach es endlich nach langem Widerſtreben, aber er mußte ja immer thun, was ſie wollte.