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Rettung ſelbſt Untergang genannt und als Beiſtand gegen dieſelbe alles Uebel, das ihnen zu Gebote ſtand, zu Hülfe gerufen und durch den Namen des Guten geheiligt haben. Wenn die Arbeit einer Zeit unaufhörlich den Zweck hat, die Seele zu retten, zu heilen und zu beſſern, ſo ſchreien ſie ebenſo unaufhoͤrlich: die Zeit iſt irdiſch geſinnt! Sie ſehen nicht ein, daß ihre eigenen zur Beförderung der Sittlichkeit getroffenen Anſtalten zu wirklichen Laſtern füh⸗ ren oder dieſelben wenigſtens nicht hindern. Es iſt nicht unſere Schuld, daß dieſes eine Thatſache iſt: die Abſich⸗ ten mögen ſein, welche ſie wollen. Wir ſchmähen Keinen, wir rufen den Segen herab auf Alle.
Was aber die Gegenſtände betrifft, die das Zeitalter hervorbringen wird, ſo mag man darüber weinen, wenn man will; es jedoch hindern— das kann man nicht. Die allmälige Rettung der Menſchheit und der Sitten läßt ſich nicht vermeiden.
Zwar kann man ſagen, daß die Menſchen jetzt über die„materiellen Intereſſen“ herfallen und immer körper⸗ licher werden; dies kann man ſagen, ſo lange man nicht einſieht, daß unſer Zeitalter gerade für die Seelen am meiſten arbeitet. Es iſt dies nämlich die Rettung des Schonen und Unſchuldigen in der Tiefe unſeres Geiſtes, es iſt die Wiederbelebuug des Wahrhaft Guten, des Idea⸗ liſch⸗Hoffnungsvollen, welches Gott erlaubte, weil er es ſchuf: es iſt die Frage von der endlichen Vertheidigung des⸗ jenigen, welches einzig und allein auf Erden für den Menſchen Werth hat oder haben ſoll, nämlich ein Jahrtauſende lang verkannter Himmel. Man nennt das Intereſſe dafür


