Vorwort.
Unter allen neueren Erzeugniſſen der ſchwe⸗ diſchen Literatur hat vielleicht keines ein ſo großes Aufſehen erregt, als der hier in deutſcher Ueber⸗ ſetzung mitgetheilte, im Herbſt 1839 erſchienene kleine Roman. Die ſämmtlichen Beurtheilungen desſelben ſtimmen darin überein, daß derſelbe, als Erzählung betrachtet, ganz ausgezeichnet iſt; die meiſten aber mißbilligen die darin ausgeſprochenen Anſichten über die Ehe. Eine ziemlich bändereiche ſogenannte„Es⸗geht⸗an⸗Literatur“ iſt die Folge davon geweſen und beſonders iſt in den Zeitun⸗ gen viel darüber polemiſirt worden. Von den zahlreichen Fortſetzungen des Buches, die zugleich als Widerlegung deſſelben dienen, liefern wir hier die vorzüglichſte, als deren Verfaſſer der damalige Docent der Philoſophie an der Univerſität zu Hel⸗ ſingfors, jetzt Rector zu Kuopico in Finnland, Joh. Wilh. Snellmann, mit Gewißheit betrach⸗


