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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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machten ſich nun mit auf, und hatten ſchon eine Zeit lang die Stadt im Ruͤcken, als Gismonda in in Verhaſt genommen, und ebenfalls auf das Kaſtell gebracht wurde. Sie folgte ſehr gefaßt, da ſie das Geheimniß in Sicherheit wußte.

Der Marcheſe und ſeine Freunde be⸗ waffneten in aller Eile einige Bauern und Banditen, und drangen gegen Mor⸗ gen, als eben die Zugbruͤcke niedergelaſſen wurde, mit Gewalt und gaͤnzlich unver⸗ muthet in das ſchwach beſetzte Schloß, in welchem ſich der Prinz befand. Der Kommandant mußte ſich ergeben. Des

Faenza gegen Abend

Prinzen Kerker wurde aufgeſprengt, und

er ſelbſt im Triumphe nach Rimini ge⸗ fuhrt.

Das Volk ſtrömte haufenweiſe herbei, und alles bewaffnete ſich, dem Prinzen nach Faenza zu folgen. Ein Jeder wollte Zeuge ſeiner feierlichen Thronbeſteigung ſeyn; Jedermann nahm Theil an ſeinem