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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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167 nen,“ ſprach der Herzog—„ſo lange Ihr hier verweilt, mein Gaſt zu ſeyn ſo werdet Ihr mir viele Freude gewaͤhren. Ich bitte Euch ſogar darum, recht lange hier bei uns zu bleiben, wenn es ſich thun laſſen will.“

Dieſes ſchmeichelhafte Anerbieten nahm ubaldo an, und der Herzog befahl, ihn ſeiner Tochter ſogleich vorzuſtellen.

„Ihr werdet an iht“— fuhr er fort — eine Liebhaberin der Wiſſenſchaften und eine Freundin finden; ſo wie auch ich mich von ganzem Herzen Euern Freund nenne. ubaldo wurde ber Prinzeſſin vorge⸗ ſtellt. Sie war ſehr guͤtig, eine geiſtreiche Dame, im zwanzigſten Lenze ihres Lebens, reizend und liebenswerth.

ungluͤcklicher Augenblick vieſes Zu⸗ ſammentreffens! Um Ubaldo's Ruhe war es geſchehen.— Die Braut ſeines Fuͤr⸗ ſten, um die er werben ſollte, entzuckte und bezauberte ihn, und die unſelige