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worden war! darum harrt ruhig der To⸗ desſtunde, und hadert nicht mit Gott, jenſeits wird es Euch beſſer werden.— Sie haderte auch nicht mit Gott, die arme Dulderin! ſondern hoffte von ihm Begna⸗ digung und eine frohe Zukunft.
Endlich ſchlug ſie, die erſehnte Stunde ihres Todes, und machte ihrer Haft, die ihr zwanzig lange Jahre Freiheit und Ei⸗ genwille geraubt hatie, und allen ihren Leiden und ihrem nagenden Kummer ein Ende. Ihr ſchlug dieſe hehre Stunde nicht zu fruͤh, denn ſie hatte ſchon die vorher⸗ gehenden Minuten ſorgſam abgezaͤhlt. Mit froher Heiterkeit fuͤhlte Anna die Abnahme ihrer wenigen Kraͤfte und ihre Mattigkeit und Schwaͤche, welche trugloſe Boten des Todes ſind. Wohl ordnete ſie alles, was noch ihr Eigenthum war, und das waren


