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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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naͤchtliches Beten und Wachen, der Kuß des heiligen Kreuzes, ohne Furcht und

Grauen, wenn auch die Geiſter um Euch toſen und wimmern,— ſind Forderungen, die einer eben ſo ſchoͤnen als froͤhlichen

Fuͤrſtin unmoͤglich gefallen koͤnnen. Anna. Wenn ich mich aber dem⸗ ohngeachtet entſchloſſe, alle dieſe Forderun⸗ gen zu erfuͤllen? Scotus. Dann wuͤnſche ich Euch im Voraus Gluͤck zu einem Prinzen, und zu der Liebe Eures erlauchten Gemahls. . Anna(entſchloſſen). Wohlan denn, Stotus! ordnet und beſtimmt Euer Zau⸗ berwerk. Mit Freuden wag ich alles— denn ich muß meinem Gemahl einen Sohn, und dem Lande einen Fuͤrſten geben, wenn ich ſelber gluͤcklich werden will. Scotus. Meine theure Gebieterin! ſchon Euer Wunſch iſt mir Befehl— Doch noch Eins muß ich erinnern: Hin⸗ gebung in meinen Willen, voͤlliger Gehor⸗ ſam bei allem, was ich ſage, iſt noth⸗

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