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ſeine Anverwandte faͤllt, und eine Für⸗ ſtin ihrem Gemahle nicht ſechs bis zwölf Knaben ſchenkt.— Jetzt werdet Ihr das Raäthſel ſelbſt Euch loͤſen koͤnnen.
Anna(auffahrend). Ha, jetzt tagt's in meiner Seele!— Jetzt kenne ich die Urſache deines Unwillens und deines Haſ⸗ ſes, unbilliger Mann!
Scotus. Wayrlich, in JItalien iſt man in dieſem Punkt vernuͤnftiger; denn dort freuen ſich die Fuͤrſten, wenn ſie keine, oder nur wenige Kinder zu erziehen haben.
Anna. Und doch bin ich unſchuldig! — Iſt es mein Verſchulden, daß Gott die Fruchtbarkeit mir verſagt?—(Weinth. Ach! ich bin ein ungluͤckliches Weib!
Scotus(ſehr theilnehmend). Gewiß, ich beklage Euch, theuerſte Fuͤrſtin! O,
wenn nur meine Kunſt hinreichte, wie
gern wollte ich Euch dienen— Euch mein ganzes Leben widmen!— Anna. Ich weiß es wohl, bier hoͤrt
die Kunſt der Menſchen auf, und fängt


