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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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und Verbindungen mit Geiſtern.— Nie⸗ mand zweifelte daran, daß Menſchen an⸗ getroffen wuͤrden, die durch ihre Verbin⸗ dung mit den Unſichtbaren und ihre Schwarzkunſt, zukuͤnftige Dinge vorher verkuͤndigen, Wunder bewirken, und Gei⸗ ſter erſcheinen laſſen konnten. Dieſen Wahnglauben benutzte Scotus, und ver⸗ kuͤndigte mit marktſchreieriſcher Geſchwaͤtzig⸗ keit und Dreiſtigkeit, er beſitze die goͤtt⸗ liche Gabe, zukuͤnftige Dinge voraus zu 3 ſehen, und dem Menſchen ſeine Schickſale auf das genaueſte zu weiſſagen, ſo wie er durch verborgene Kuͤnſte und Kräfte Wunder thun, und Geiſter herbei rufen könne. Mit dieſer Unverſchaͤmtheit ver⸗ 6 band er gewiſſe Gaukeleien und Kunſiſtuͤcke, ie ubernatürlich ſchienen, womit er die

Augen vlendete unv die ſtaunenden Zu⸗

ſchauer uͤberredete, er ſey wirklich der große % Wunderthäter, der alle dieſe unmenſch⸗ itchen Dinge hervorbringen könne, deren er ſich rühmte.