28 marterten jetzt die an ſtete Veraͤnderun⸗
gen verwoͤhnte Tochter des prachtlieben⸗ den Vaters.
(8en6 des Herzogs.) Johann Caſimir und Anna. Anna(auf und niedergehend). Lie⸗
ber Caſimir, die Zeit wird Euch nun auch wohl ſehr lang?
Caſimir(ſteht vor ſich hin). Ses ich nicht wuͤßte.
Anna. O leugnet das nur nicht;
auch iſt es Euch nicht zu verargen. Das ewige Einerlei ermuͤdet die Geduld des ſchlaͤfrigſten Menſchen. „ Caſimir. Feſte und Schmäuſe er⸗ muͤden; doch nicht ſtille Betrachtung, nicht nuͤtzliches Nachdenken, nicht die Erinnerung an ſeinen Vater.
Anna. Laßt doch das beruhen, und ſtelet lieber uͤber Lebensgenuß und die


