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Der wandernde Schatten oder die Mahnung aus der Todtengruft : und andere Geschichten aus dem Mittelalter / von I. Albiny
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mit ſeiner ſchoͤnen Tänzerin in einen Ne⸗ benſaal, um einige Erfriſchungen zu ge⸗ nießen. Anna ſetzte ſich ermuͤdet auf ein Sopha, wo ſich zwiſchen ihm und ihr fol⸗ gendes Geſpräch entwickelte

Anna(ſehr erhitzt). ch, wie heiß, wie ermuͤdet bin ich!— Ihr ſeyd ein flinker Tanzer, edler Prinz— ich haͤtte das nicht von Euch geglaubt.

Caſimir. Nicht geglaubt?— Deſto beſſer fuͤr mich, daß ich mehr leiſtete, als Ihr von meinem Ernſte erwartetet. Aber was ich von Euch glaubte, Prinzeſſin, ging ſchon in Erfuͤllung.

Anna. Beinahe haͤttet Ihr mich um den Athem getanzt.

Caſimir. Das thut mir leid, Prin⸗ zeſſ n. Wenn Ihr befehlt, ſo will ich euͤnftig traͤger tanzen, oder beſſer— gar ncht. Anna. Nein lieber Caſimir, ſo wwar es nicht gemeint; tanzt nur immer

flͤchtig, ich werde Euch nicht zuruͤck bleiben.