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in ihrem Gange und in jeder Bewegung ſichtbar war, waren Gegenſtande, die Fe⸗ der mit ſeinem Beifalle beehren mußte, der geſunde Augen und Gefuͤhl fuͤr wahre Schönheit hatte. Aber eben dieſes all⸗ gemeine Lob war Gift, das den guten Saamen, der etwa hie und da aufkeimte in dem Herzen der Prinzeſſin, zerfraß; denn ſie gewöhnte ſich nach und nach ſo an dieſe Sprache, daß ſie fuͤrderhin Wahr⸗ heit von Schmeichelei nicht mehr zu un⸗ terſcheiden vermochte, ſondern diejenigen, die ſie gering ſchaͤtzten, fuͤr Frevler, und die bedächtlich von ihr ſchwiegen, fuͤr Ungeſittete hielt. Wer ihres und ihrer Eltern Beifalls zugleich theilhaftig werden wollte, muͤßte ihrer Schoͤnheit Lobredner ſeyn. So wurde ihr die Wahrheit fremd, und ſo konnte ſie denn auch in der Folge ihres Lebens die Schmeichelreden eines Betrügers nicht unterſcheiden, der ſie an einen ſchroffen Abgrund fuͤhrte, in welchen ſie unvorſichtig hinab ſturzte, da die
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