bönheiten bei Anna, ſo daß ſie im ſ Jahre in der That ene weib⸗
des ſchön geformten Koͤrpers, als der viel verſprechenden Anlagen des Geiſtes. Anna konnte Alles werden, nur mußte die Hand eines geſchickten Lehrers die Bache ihrer Empfindungen und Leiden⸗ ſchaften kluglich leiten, wenn ſie nicht die
ßen ſollten.
Dem ungeachtet war ſie der Gegen⸗ ſtand der allgemeinen Bewunderung; denn der groͤßere Haufe begnuͤgt ſich ja ſchon, die äußere Geſtalt, oder eine ſcheinbar gute Handlung zu bewundern, ohne einen tiefen Blick in das verborgene Räder⸗ werk der kuͤnſtlichen Maſchine zu thun. Kein Fremder kam nach Dresden, der nicht mit gierigen Augen nach der ſchoͤnen 63 und tugendreichen Prinzeſſin blickte, und ieder geſtand, daß ſeine Stns bei
ufer uͤberfluthen und die Daͤmme zerrei⸗
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