———————
250
„Laßt die Leibgarde die Menge zuruͤckhalten,“ ſagte er zu einem Officier,„und laßt mir Niemand folgen, als Sir Ralph Asſheton, Herrn Nicolaus Asſheton und Herrn Roger Nowell. Wenn ich rufe, laßt die Gefan⸗ genen vorfuͤhren.“
„Eurer Majeſtaͤt Befehl ſoll erfullt werden,“ ver⸗ ſetzte der Baronet, indem er die nöthigen Anordnungen traf.
Jakob ging dann langſam auf den Pavillon zu und rief unterwegs Nicolaus Asſheton zu ſich.
„Wer war jener Officier?“ fragte er.
„Ich bitte um Verzeihung, Majeſtät, ich kann die Frage nicht beantworten,“ entgegnete Nicolaus.
„Und warum nicht, Herr?“ fragte der Monarch heftig.
„Aus Gruͤnden, die ich Eurer Majeſtaͤt ſpaͤter an⸗ geben werde, und die Ihr genuͤgend finden werdet, wie ich mich uͤberzeugt halte,“ verſetzte der Squire.
„Gut, gut, ich danke, Ihr habt Recht,“ ſagte der König.„Aber meint Ihr, daß er ſein Wort hal⸗ ten werde?“
„Ich bin deſſen gewiß,“ entgegnete Nicolaus.
„Die Zeit iſt da,“ rief Jakob, ungeduldig nach dem Pavillon aufblickend.
„Die Zeit iſt da,“ wiederholte eine Grabesſtimme.
„Habt Ihr geſprochen?“ fragte der Monarch.
„Nein, Sire,“ verſetzte Nicolaus;„aber es ſchien Euch Jemand die Nachricht zu geben, daß Alles bereit ſei. Geneigen Eure Majeſtaͤt einzutreten.“
„Tretet ein!“ rief die Stimme. „Wer ſpricht da?“ fragte der Koͤnig, und als er


