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ihr habe. Fruͤh am Tage waren drei Reiter zu ihrer einſamen Huͤtte im Pendle⸗Walde gekommen, und hat⸗ ten ſie, ohne eine Anklage gegen ſie vorzubringen, ohne zu ſagen, wohin ſie ſie bringen wollten, oder irgend eine Frage zu beantworten, mit ſich genommen, waren quer durchs Land geritten und in der Umgebung von Hogh⸗ ton Park in einer Jaͤgerhuͤtte angekommen. Hier ver⸗ weilten ſie bis zum Abend, brachten ſie allein in ein Zimmer und bewachten ſie ſtrenge. Als die Nacht an⸗ brach, fuͤhrten ſie ſie durch den Wald und vermoͤge ei— nes geheimen Einganges in den Garten von Hoghton Tower und eben ſo geheimnißvoll in den Pavillon, wo ſie eine Lampe vor ſie hinſtellten und ſie ihrem Nach⸗ denken uͤberließen. Alle weigerten ſich, ihre Fragen zu beantworten, aber Einer von ihnen ſtellte mit unheim— lichem Lächeln ein Stundenglas und einen Todtenkopf vor ſie hin.
Als die ungluͤckliche Dame allein war, verſuchte ſie vergebens das Räthſel zu loͤſen, warum man ſie dort— hin gebracht. Sie konnte es nicht errathen, doch be⸗ ſchloß ſie, wenn ihre Gefangennahme von der obrigkeit⸗ lichen Behoͤrde geſchehen ſei, ihre Schuld zu bekennen und ſich der verdienten Strafe zu unterwerfen.
Obgleich die Fenſter und Thuͤren, wie ſchon er— waͤhnt, verſchloſſen waren, ſo drangen doch Toͤne von Außen zu ihr, und ſie hoͤrte ein verwirrtes und laͤrmen⸗ des Geraͤuſch, wie von einer großen Verſammlung.
Zu welchem Zwecke waren ſie zuſammengekommen? Vielleicht zu ihrer Hinrichtung? Nein— ſie vernahm
ja Muſik und lautes Lachen. Und doch hatte ſie ge⸗


