„Folge mir, ich will Dich zu ihr fuͤhren,“ ſagte der Moͤnch.
„Und ihn verlaſſen— das kann ich nicht,“ rief Alizon, die Leiche ſtarr anblickend.
„Du mußt. Eine Seele iſt in Gefahr, und wenn Du nicht kommſt, wird ſie untergehen,“ ſagte der Moͤnch. „Er iſt zur Ruhe eingegangen, und Du wirſt Dich bald mit ihm vereinigen.“
„Mit der Verſicherung will ich gehen,“ verſetzte Alizon, mit einem letzten Blick auf den Gegenſtand ih⸗ rer Liebe.„Ein Grab— legt uns in ein Grab.“
„Es ſoll geſchehen, wie Du wuͤnſcheſt,“ ſagte der Moͤnch.
Und er ſchwebte geraͤuſchlos weiter.
Alizon folgte ihm die Terraſſe entlang.
Gleich darauf kamen ſie zu einer dunklen Allee von Taxusbaͤumen, gingen durch ein Labyrinth und traten in eine Grotte, wo eine Treppe zu einem unterirdiſchen Gange fuͤhrte, der in den Felſen gehauen war. Dieſen Gang, der ziemlich lang war, ging der Moͤnch dahin und Alizon folgte ihm.
Endlich kamen ſie zu einer anderen Treppe und der Moͤnch blieb ſtehen.
„Wir ſind jetzt unter dem Pavillon, wo Du Ben Mutter finden wirſt,“ ſagte er.„Steige hinauf, der Weg geht gerade aus. Ich habe noch etwas Anderes zu thun.“
Alizon gehorchte, und als ſie weiter ging, war ſie


