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Das Geſicht dieſes Mannes hatte einen Ausdruck des Hohnes an ſich, der dem Muͤller nicht gefiel.
„Laßt das Grinſen, Mann,“ ſagte er wuͤthend, oder ich gerathe in Verſuchung, Euch an die Kehle zu packen, bis Ihr aufhoͤrt zu lachen.“
„Nein, nein, das werdet Ihr nicht thun, Richard Baldwyn, wenn Ihr wißt, weshalb ich komme,“ ver⸗ ſetzte der Mann.„Ihr duͤrſtet nach Rache an Mutter Demdike. Ihr ſollt ſie haben.“
„Ei, Ihr verſprachet mir ſchon vorher Rache,“ rief der Muͤller—„Rache durchs Geſetz. Aber ich muß lange darauf warten. Ich will ſie raſch und ſicher haben — tief und toͤdtlich. Ich will ſie durch Fluͤche vernich⸗ ten, wie ſie meine arme Marie vernichtet hat. Ich will ſie zu meinen Fuͤßen niederſchmettern. Das iſt meine Rache, Mann.“
„Sie ſoll Euch zu Theil werden,“ verſetzte der An⸗ dere.
„Ihr ſprecht jetzt anders, als vor einigen Augen⸗ blicken, Mann,“ ſagte der Muͤller, ihn genau und miß⸗ trauiſch anſehend.„Und Ihr ſeht auch anders aus. Ihr habt einen ſeltſamen Schimmer in Euren Augen, den ich vorher nicht bemerkte und der mir nicht gefaͤllt.“
Der Mann lachte bitter.
„Laßt das Grinſen, oder geht,“ rief Baldwyn wuͤ⸗ thend. Und er erhob ſeine Hand, um den Mann zu ſchlagen, aber er ließ ſie ſogleich wieder ſinken, erſchrocken uͤber den Blick, den der Andere ihm zuwarf.„Wer zum Teufel, ſeid Ihr?“
„Der Teufel muß Euch antworten, da Ihr Euch


