Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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fragte den Erzaͤhler uͤber einen oder zwei Punkte, die ihm einer Erklärung zu beduͤrfen ſchienen. Wie man leicht denken kann, war Nicolaus ganz beſonders bei dem Theile der Erzaͤhlung intereſſirt, der ſich auf Iſole von Heton bezog. Er hoͤrte jetzt zum erſten Male von ihrem unheiligen Umgange mit dem Freibeuter Black⸗ burn, von dem Vertrage mit dem Teufel, den ſie auf Whalley Nab geſchloſſen, von ihrer geheimnißvollen Ver⸗ bindung mit Malkin Tower und daß ſie die Ahnfrau der Mutter Demdike ſei. Die Betrachtung aller dieſer Punkte, vereint mit der lebhaften Erinnerung an ſein eigenes ſeltſames Abenteuer mit der gottloſen Nonne am vorigen Abend in der Abtei, verſenkte ihn in tiefes Nachdenken und er begann ernſtlich zu uͤberlegen, ob er ſich nicht vielleicht eine ſchwere Suͤnde zu Schulden kom⸗ men laſſen und in der That ſein Seelenheil aufs Spiel geſetzt, indem er mit ihr getanzt.

„Wie wenn ich daſſelbe Schickſal, wie der Raͤuber Blackburn, haben und von ihr mit ins Verderben gezo⸗ gen werden ſollte?“ dachte er bei ſich ſelber.„Es iſt ein entſetzlicher Gedanke! Aber wenn auch mein Schickſal als Warnung fuͤr Andere dienen koͤnnte, ſo ſtrebe ich doch durchaus nicht nach der Ehre, fuͤr eine moraliſche Vogelſcheuche gehalten zu werden. Ich will lieber ſelber die Warnung benutzen, mein Leben beſſern, die Unmaͤ⸗ ßigkeit aufgeben, die zu jeder Art von Schlechtigkeit fuͤhrt, und mich nicht mehr von den Ränken und Taͤu⸗ ſchungen des Verſuchers in der Geſtalt eines ſchoͤnen Weibes umſtricken laſſen. Nein— nein— ich will mein Leben aͤndern und beſſern.“