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Ohne den Ausgang dieſer ſchmerzlichen Scene zu erwarten, ging Richard, der ſehr davon ergriffen war, hinaus, fuͤhrte ſein Pferd aus dem Stalle, in der Ab⸗ ſicht, den Andern langſam vorauszureiten und lenkte das Thier zu dem Kirchhofe hin. Als er nur noch eine kurze Strecke von dem grauen alten Gebaͤude entfernt war, hielt er an. Die Glocke laͤutete noch immer trau⸗ rig und verduͤſterte die ſchwermuͤthige Stimmung ſeiner Gedanken noch mehr. Die traurige Geſchichte, die er gehoͤrt, bemaͤchtigte ſich ſeines Geiſtes und waͤhrend er die arme Marie bemitleidete, begann er Furcht zu hegen, daß Alizon ein aͤhnliches Schickſal treffen moͤchte. So viele ſeltſame Ereigniſſe hatte er waͤhrend ſeines Rittes erlebt; er hatte ſo viele traurige Erzaͤhlungen gehoͤrt, ſo daß er, wenn er ſie mit den ſchrecklichen und geheimniß⸗ vollen Begebenheiten der vorigen Nacht in Verbindung ſetzte, ganz verwirrt war und ſich wie von einem ſcheuß⸗ lichen Alp gedruͤckt fuͤhlte, den er unmoͤglich von ſich abzuſchuͤtteln vermochte. Er dachte an Mutter Demdike und Mutter Chattox. Konnte es dieſen ſchrecklichen We⸗ ſen erlaubt ſein, einen ſo unheilvollen Einfluß auf das Menſchengeſchlecht auszuuͤben? Bei allen unverkenn⸗ baren Proben ihrer Macht, die wir geſehen hatten, be⸗ muͤhte er ſich noch zu zweifeln und ſich zu uͤberreden, daß die verſchiedenen Fälle von Hexerei, die man ihm beſchrieben, nur von furchtſamen und leichtglaͤubigen Menſchen dafuͤr gehalten wurden.
Voll von dieſen Betrachtungen, band er ſein Pferd an einen Baum und betrat den Kirchhof; und als er einen Weg verfolgte, der zu der Kirchenthuͤr fuͤhrte und


