Teil eines Werkes 
3. und 4. Bd. (1849)
Entstehung
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Milch aus Eurer Wirthſchaft, Ale und Wein aus dem 3₰ Keller, und von Zeit zu Zeit ein Stuͤck Speck, nicht 3 wahr?“

„Nein, auf mein Wort! ich gebe ihr Nichts,“ rief Beß.

„Dann beſtecht Ihr ohne Zweifel Mutter Demdike, und das kommt auf daſſelbe heraus,“ ſagte Potts.

„Diesmal ſeid Ihr nicht ſo weit vom Ziel,“ ver⸗ ſetzte Beß, indem ſie Eier, Zucker und Gewuͤrz in den 5 jetzt ſiedenden Wein that und das Ganze umruͤhrte.

„Es wundert mich, wo Euer Bruder der Wald⸗ aufſeher ſein mag,“ bemerkte Nicolaus.„Ich ſah weder ihn, noch ſein Pferd im Stalle.“

„Vielleicht iſt der Erzbetruͤger durchgegangen,“ ſagte Potts;„und wenn das iſt, ſo thut es mir leid, denn ich habe meine Sache noch nicht mit ihm ausgemacht.“

Der Sect wurde ihnen jetzt vorgeſetzt und fuͤr vor— trefflich erklaͤrt, und waͤhrend ſie ihn, nebſt einer friſchen Auflage von Eiern und Schinken, verzehrt hatten, kam Roger Nowell, von Richard und dem Wundarzte beglei⸗ 3 tet, aus dem innern Zimmer. 3

„Nun, Herr Sudall, wie geht es mit Eurem Pa⸗ tienten?“ fragte Nicolaus den Letzteren. 3

„Viel beſſer, als ich erwartete, Squire,“ verſetzte der Wundarzt.„Es wird beſſer ſein, wenn man ihn

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eine Weile allein laͤßt; und da ich das Dorf erſt gegen Abend verlaſſe, ſo bin ich im Stande, gut fuͤr ihn zu ſorgen.“

„Ihr glaubt natuͤrlich, daß der Unfall durch Heperei bewirkt worden, mein Herr?“ ſagte Potts.

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