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Auriol oder: Das Lebenselixier : ein Roman : Bd. 1 und 2 / von W. Harrison Ainsworth. Aus dem Engl. übers. von Ernst Susemihl
Entstehung
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ein Uhrwerk und das Glas Punſch bei Tom oder die Taſſe Bouillon bei Birch reſtaurirten ihn für den Tag. Sein Anzug war ebenſo förmlich wie ſeine Manieren, denn er war eine Verbeſſerung des vor fünfundzwanzig Jahren gangbaren Koſtüms. Er hatte nicht ohne gro⸗ ßes Widerſtreben eingewilligt, ſeine unteren Glieder mit dem unausſprechlichen Kleidungsſtück der neueren Mode zu bekleiden; aber er blieb entſchloſſen bei dem Zopfe. Es liegt, beiläufig geſagt, etwas in einem Zopfe, woran alte Herren ungeachtet aller Vorſtellungen mit der Be⸗ harrlichkeit eines Liebhabers hangen. Gebt nur Eurem Großonkel oder Eurem Großvater einen Wink von der Angemeſſenheit, ihn abzuſchneiden, ſo könnt Ihr gewiß ſcin, enterbt zu werden. Wie dem auch ſei, Sir Lio⸗ nel band ſeine Locken, einſt ſo ſchwarz wie das Band, welches ſie zuſammenhielt, aber jetzt dicht mit den ſilber⸗ nen Blüthen des Grabes überſüet, in einen Knoten zu⸗ ſammen und ließ ſie einige Zoll über ſeinen Kragen hin⸗ unterhängen. Seine Schuhe waren ſehr glänzend und ſein Hut ſo glatt gebürſtet, daß der Wind ſich ihm nicht zu nähern wagte. Sir Lionel trug ein weißes un⸗ geſtärktes Halstuch mit einer großen Schleife und ließ das Jabot über ſeine Weſte hervorragen, hielt einen ſchwarzen Stock von Ebenholz in der Hand und war gewöhnlich von einem Mopshunde, einem der klügſten und unangenehmſten Eremplare ſeiner Gattung, begleitet. Sir Lionel Flamſtead war, wie geſagt groß ich hätte ſagen ſollen ſehr groß ein wenig ſchmäler in den Schultern als in den Hüften was nicht beſon⸗

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