Einleitung. 1599.
Das Lebenselirir.
Das ſechzehnte Jahrhundert näherte ſich ſeinem Ende. Es war der letzte Tag des letzten Jahres, und es ſehlten nur noch zwei Stunden an der Geburt eines neuen Jahres und eines neuen Jahrhunderts.
Die Nacht war feierlich und ſchön. Myriaden Sterne überſäeten das tiefblaue Himmelsgewölbe; der Halbmond hing gleich einer ſilbernen Lampe in ihrer Mitte; ein Strom roſigen und bebenden Lichts ging von Norden aus und verbreitete ſich über den Himmel gleich dem Schweife eines erſtaunenenswerthen Kometen, wäh⸗ rend von dem Glanzpunkte von Zeit zu Zeit Ausſtrah⸗ lungen hervorgingen, die an Glanz und Verſchiedenheit der Färbung mit dem ſchönſten Feuerwerke wetteiferten.
Es herrſchte ein ſcharfer Froſt, aber die Atmosphäre
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