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Achſelbänder und Carrikaturen.
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in den Salon, wo ſich der Hausherr befand, auch der Major von S., Arthur Erichſen und Herr von Steinfeld.
Sämmtliche Herren blickten auf, als er eintrat, Arthur und Graf Fohrbach wechſelten einen bedeutungsvollen Blick mit einan⸗ der; doch als hätten ſie ſich wohl verſtanden, winkte der Maler dem Eintretenden freundlich mit der Hand, und Graf Fohrbach, ſich gewaltſam von einer kleinen Befangenheit losmachend, rief laut lachend:„Da kommt der Baron! das iſt unſer Mann, der kann uns au fait ſetzen.“
Der Baron grüßte verbindlich der Reihe nach, wobei er den Kopf ſenkte und mit den Augen nach aufwärts ſchielte. Er zog bedächtig ſein Sacktuch heraus, wiſchte ſeinen Bart und wedelte ſich hüſtelnd einige Wohlgerüche zu. Man konnte ihm das nicht übel nehmen, denn der Dampf der Eigarren in dem Gemach war wahrhaft ſchrecklich; er konnte auch nichts Geſcheidteres thun, als ſich ſelbſt eine anzuzünden, was auch ſogleich geſchah, und dann erſt, nach einigen ſtarken Zügen, verſicherte er, in der Verfaſſung zu ſein, Rede und Antwort ſtehen zu können.
„Baron Brand iſt mir ſchon recht,“ meinte Arthur,„und ich unterwerfe mich ſeinem Urtheilsſpruch.“
„Um was handelt es ſich?“ fragte Jener geziert.
„Sie waren neulich bei mir,“ fuhr der Maler fort,„oder Sie kamen vielmehr mit Herrn von Dankwart. Sie erinnern ſich, daß dieſer Protector aller ſchönen Künſte vorläufig ein Portrait des Herrn Herzogs bei mir beſtellte.“
„Vorher aber ſollten Sie an ſeinem Kopfe beweiſen, ob Sie auch fähig ſeien, ein gutes Portrait zu liefern.— Ganz recht,“ entgegnete der Baron.
Und dieß Portrait hat er gemacht!“ jubelte der Hausherr.
„Vortrefflich! Arthur, laſſen Sie es ſehen.“


