Teil eines Werkes 
4. Bd. (1854)
Entstehung
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und als er Joſef darauf anblickte, ſchüttelte er traurig lächelnd das Haupt, da er Thränen in den Augen des Jägers bemerkte.

So gehe denn, ſagte er mit weicher, faſt zitternder Stimme;drunten vor der Thüre ſchüttle den Staub von deinen Füßen und wenn du kannſt, ſo vergiß es, daß du je dieſe Mauern betreten. Für deine Papiere werde ich ſorgen, ſowie auch dafür, ſetzte er leiſe hinzu,daß es dir nicht zu ſchwer wird, dir und deiner Frau einen neuen Hausſtand zu gründen. Jetzt verlaß mich!

Er ſtreckte die Hand gebietend gegen die Thüre aus und der Jäger befolgte dieſen Befehl mit zögernden Schritten. Doch ehe er hinaus ging, wandte er ſich nochmals um, ſtürzte dem jungen Manne zu Füßen und ſprach, indem er ſeine beiden Hände ergriff: O verzeihen Sie mir, Herr, ſo konnte ich nicht ſcheiden; wenn man ſich Jahre lang gekannt, wie ich Sie, ſo wird es Einem hart, unendlich hart, ſich zu trennen. Gott möge Sie behüten und möge er es gnädig fügen, daß wir uns einſtens freudig wieder ſehen. Damit ſprang er auf und war verſchwunden.

Amen! ſagte der junge Mann nach einer Pauſe, wäh⸗ rend er ſich langſam mit der Hand über das Geſicht fuhr. Darauf blieb er noch einen Augenblick nachdenkend an dem Tiſche ſtehen und verließ alsdann das Zimmer auf die früher dem geneigten Leſer ſchon beſchriebene Art.

Hacklander, Europ. Seclavenleben. IV.