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nichts, als bei ſich ſelbſt Rath und Troſt zu ſa⸗
chen, und ſich ſelbſt mit ſtarker Seele alles zu ſeyn.
Dagegen iſt auch nichts ſo ſchmerzlich, dem Stärke der Seele nicht widerſtaͤnde, nichts ſo hoffnungslos, dem ſie nicht noch viel abgewönne, und nichts ſo elendsvoll, worin fie nicht noch ei⸗ nige Heiterkeit bewahrte.
Staͤrke der Seele iſt, endlich, dem Weibe unentbehrlich zur treuen Erfül⸗ lung ſeiner Pflichten und zur morali⸗ ſchen Bildung des Herzens. Viele Pflich⸗ ten des weiblichen Lebens ſind freilich nicht ſchwer zu erfuͤllen. Sie ſind an ſich einfach und ange⸗ nehm; ſie treffen mit den herrſchenden Gefühlen des Herzens, mit der Stimmung und dem Tem⸗ peramente glücklich zufammen; ſie gewähren große in die Augen fallende Vortheile; das Schoͤnſte und Beſte iſt der Preis ihrer Ausuͤbung; fruͤhe Angewöhnung hat die Geſchicklichkeit, die Fertig— keit und das Bedürfniß gebildet; die zarte Sym⸗ pathie, das angeborne Wohlwollen, die feinere Delicateſſe in dem, was Ehre und Anſtand for⸗ dern, die Weichheit und Fülle des weiblichen Ge⸗


