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Schleichkünste / von Miß Edgeworth. Übers. von Caroline von Woltmann
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nur die Meinung der Welt fuͤr ſich behielt. Waͤhrend ihre Kinder ſich ihrer vorhabenden Hei⸗ rath ſo ſchaͤmten, daß ſie ihre Meinung daruͤber ſelbſt einander verhehlten, kamen ſie mit ſchuldi⸗ ger Ehrerbietung darin uͤberein, daß die Mutter ſehr guͤtig waͤre, mit ihnen wegen der Sache zu ſprechen, da ſie unbedingt das Recht habe, ſich nach Gefallen zu verheirathen.

Jetzt ſchrieb Mrs. Beaumont zahlloſe Briefe an den ausgebreiteten Kreis ihrer Connexionen und Bekannten, um die bevorſtehende Hochzeit zu mel⸗ den, und zur Feier derſelben einzuladen. Sie ord⸗ nete an, daß dieſe drei Hochzeiten auf einen Tag voll⸗ zogen werden ſollten. Dieſen Punkt ſetzte ſie mit ihrer gewoͤhnlichen Geſchicklichkeit durch, und brachte am Ende alle Partheien dahin, ihr Ver⸗ langen nach einer ſtillen Hochzeitfeier ihrer Liebe fuͤr Glanz und Prunk aufzuopfern. Da ſie ſich etwas auf ihre Erfahrenheit in Geſchaͤften zu gute that,

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