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haſtig; doch ſogleich, als unterdruͤcke er ſeinen aufbrauſenden Unwillen, ſetzte er mit gelaſſenerem Ton und Blick hinzu,„ich begreife auch nicht, Mutter, warum Sie immer ſo viel Angſt haben, daß man Sie behorche.“
„Mein Lieber, du weißt ja, Domeſtiquen
richten ſo viel Unheil dadurch an, daß ſie Alles
mißverſtehn und mißdeuten, was ſie hoͤren; ſie erzaͤhlen die Sachen ſo verkehrt wieder, und brin⸗ gen ſo wunderliche Geruͤchte aus!“
„Ja wohl, wahrhaftig,“ ſagte Beaumont, „Sie haben wohl recht. Vergeben Sie mir meinen Ungeſtuͤm; ich wollte, Sie koͤnnten mir Etwas von Ihrer Vorſicht und Geduld abgeben.“
„Vorſicht! Ach, lieber Eduard, die lernen Menſchen von unſrer offnen Gemuͤthsart erſt durch die Zeit und durch truͤbſelige Welterfahrung. In deinem Alter bin ich zehnmal ſo unvorſichtig und arglos geweſen als du jetzt biſt.“


