———
261
und der Feuerkuß der Dankbarkeit brennt auf den Roſenlippen der laͤchelnden Gattin.
Nun laßt uns weiter wandeln, ruft ſie, die Wagen ſind ſchon voraus.
Sie alle gehen, und Ahnungen neuer, naͤherer Freuden erfuͤllen ihr Herz.——
Von den boͤhmiſchen Forſten her toͤnt ihnen der Inſtrumente Harmonie entgegen— immer naͤher, immer naͤher kommen ſie der Entſchei⸗ dung.
Hier, hier war es, ruft Julius; von hier aus lenkte der Himmel mein Schickſal! und hier nehme er meinen Dank, ſpricht Fanisca und zeigt auf ein eben errichtetes Kreuz, das ſie zu Ehren ihrer einſtigen Rettung, auf dieſen Hoͤhen hatte errichten laſſen.
Naͤher kommen jetzt der Toͤne Harmonien,
ſie toͤnen des frommen Liedes Weiſe:
Auf Gott, und nicht auf meinen Rath! alle Herzen ſchlagen in ſuͤßer Wehmuth Hochge— fühl, und aller Augen netzen Freudenthraͤnen. O! waͤren ſie alle— alle hier, die theuern Lie⸗
ben, o genoͤſſen ſie dieſes Augenblicks der beſeli⸗
genden Freude, ruft Julius— des Wiederſehns Olimpie, und ihr Herz ſchlaͤgt in lauten Schlaͤ⸗ gen,— und er iſt, Er iſt erſchienen! toͤnt


