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Grabe ſeiner Aeltern, und in die Arme ſeines Oheims.— Die ſelben Denkſpruͤche, die die frommen Aeltern in ſein Stammbuch ſchrie⸗ ben, zierten jetzt ihre Leichenſteine, und ſie benetzte Julius mit den Thraͤnen der Dankbarkeit. Jetzt eilten ſie, von dem muntern Greis begleitet, der ſich ſo herzlich auf die neue Tochter freute, wie zuvor auf der ſchnell hinrollenden Extrapoſt, uͤber Meißen, der aͤlteſten der Staͤdte des koͤniglichen Sachſens, uͤber Hayn und mehrere Staͤdte der ſachſtſchen und preußiſchen Lauſitz, Schleſtens ma⸗ jeſtaͤtiſchen Gebirgen, und bald Breslau, der erhabenen Hauptſtadt des ſchoͤnen Landes, zu. Hier wallte Julius zur Gruft der Ehrenheims, und heiße Thränen der Dankbarkeit benetzten den kalten Marmor. Viel Merkwuͤrdiges bietet Bres⸗ lau als Univerſitaͤtsſtadt auch dem Arzte dar, doch ihn rief jetzt nicht Hygiaͤg, der Zauber des ſuͤßen Liebesgottes beſeelte ſeine Wuͤnſche, befluͤgelte ſeine Hoffnungen und zog ihn zu den gruͤnenden, gluͤcklichen Bergthaͤlern ſeines Frie⸗ denthals.— Eine ſchoͤne, milde, ſternenhelle Nacht hatte die Eilenden geſehn, Selene, die Freundin der kiebenden, ſie begleitet. Aus Oſten entſtieg der jugendliche Morgen, begruͤßt von den Saͤngern des Waldes, der jubilirenden erche und des Landmanns fruͤhen frommen diede,— da treten ſie in die heiligen Hallen eines Eichen⸗
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