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So eilt der neue Doctor der Heilkun⸗ de und der Chirurgie in die Arme ſeines harren⸗ den Freundes zuruͤck, und den ſchoͤnen ernſten Tag beſchließt die Theilnahme eines Feſtes in der Roſe, das Jena's edelſte ſtudirende Juͤnglinge, im freundſchaftlichen biedern Kreiſe verehrter deh⸗ rer, geachteter Staatsbeamten und Buͤrger, und im Bluͤtenkranz der ſchoͤnſten und gebildetſten Frauen und Jungfrauen, zu froͤhſter, geſelliger Mittheilung bei Tanz und Becherklang vereinte.
Der andre Tag ſieht ſie bereits jenſeits der Saale, die in maͤandriſchen Kruͤmmungen im herrlichen Thuͤringerland ihnen oft wieder begegnet. Schul⸗Pforta, die Pforte des hoͤhern wiſſenſchaftlichen Strebens und ſeiner Vollendung feſſelt ihre Aufmerkſamkeit.
Hier war es, rufe Julius, wo Klopſtock das Lied des Welterloͤſers, ſchon als Knabe dachte, und das Unſterbliche ſingend, im Lied un⸗ ſterblich ward!
Bei Naumburg, bei Weißenfels und bei Luͤtzens ewig denkwuͤrdigen Schlachtfeldern rollen ſie nun voruͤber; in Leipzig ſchreibt Julius an Fanisca, und eilt,— dahin zieht ihn ſein Herz,— nun zu ſeinem Geburtsort, zu dem


