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dem Raume des Hauſes. An der Hand des Gaſt⸗ freundes geht Julius in den Speiſeſaal, und in feuriger Umarmung fliegt Capitain d'Herbois, ſein Ungluͤcksgefährte in dem Gefaͤngniſſe Iberiens, in ſeine Arme, und erroͤthend, wie die jugendliche Roſe, ſteht vor ihm d' Herbois Gattin— Bianca — Calpestri.—
„Die Verſuchung floh, die Tugend ſiegte,“ rief das holde, jetzt in ihrer Schweizertracht ſo wunderſchone Weib, und ich darf den Freund begruͤßen.— Welch ein Wiederſehen! Clauren! leihe mir deine zauberiſchen Farben, ſiehe, die du verherrlichteſt, ſiehe deine Mim ilil hier ſteht ſie, hold und ſchoͤn, wie der jugendliche Morgen an der Seite ihres Auserwaͤhlten, unter den Gaͤ⸗ ſten dieſes Freudenmahls, und in Mimilis Auserwaͤhlten erkennt unſer Julius jenen preuß. Officier, den er in Paris kennen und lie⸗ ben lernte.—
Mimili's Zauber, das haͤusliche Gluͤck und die Liebe, womit ſie ihren Gatten beſeligte, rief ihm Fanisca's Bild zuruͤck; zu ihr hin zog ihn ſein Herz, und noch waͤhrend des Mahls wurde die Abreiſe verabredet. Die gegenſeitigen Schickſale waren die Wuͤrze des herrlichen Sym⸗ poſions. Noch dieſen Abend ſchrieb er an Fanisca,


