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ſen. Sein Oheim beſtimmte ihn nun zur Univer⸗ ſitaͤt. Er wurde nach vorheriger Pruͤfung ſeiner wiſſenſchaftlichen Kenntniſſe von dem Rector der Univerſttät Wittenberg, jener treuen Pflege⸗ rin des wahrhaft wiſſenſchaftlich Guten und Schoͤ⸗ nen inſcribirt. Noch aber ſollte er ſie nicht als acku studens beziehn; er ſollte, ſo war es des Oheims Wille, erſt als Wundarztreiſen, die Welt im wirklichen Leben und Wirken kennen lernen, und ſeine Studien durch die Selbſteinſicht und den Beſuch auswaͤrtiger Hospitaͤler und Kranken⸗Anſtal⸗ ten vervollkommnen. Unter allen Reiſetouren iſt fuͤr denjenigen, der von Dresden aus reiſt, diejenige uͤber Prag, Wien, Trieſt, Venedig, Verona, Florenz und Rom, von dort aus, wenn man Neapel nicht beſu⸗ chen will, ruͤckwaͤrts uͤber Piſa, Bologna, Parma⸗ durch das noͤrdliche Italien, welches in ſeinen Hauptſtädten ſo vorzuͤglich gute Krankenanſtalten zaͤhlt, nach Frankre ichdie vorzuͤglichſte. In Pa⸗ ris muß man laͤnger verweilen; dann uͤber Calais nach ondongehn, und, wenn es die Baarſchaft erlaubt,(denn Großbritannien iſt fuͤr den Lebens⸗ unterhalt das koſtſpieligſte aller europäiſchen Kaͤn⸗ der), Edingburg beſuchen, und nun zu Schiffe die Ruͤckreiſe nach Amſterdam nehmen. Von dort aus beſuche man die hollaͤndiſch⸗niederlaͤndiſchen Rie⸗ ſenſtaͤdte, und nehme nun ſeinen Ruͤckweg uͤber Weſt⸗ phalen, und die Hanſeeſtadte, nach Hannover, Goͤt⸗ tingen, Magdeburg, Berlin, Halle und Leip⸗


