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Auch Julius Herz folgte dem reinen wiſſenſchaft⸗ lichen Triebe, und ſeine Kenntniſſe ſchritten nach wohlgeordnetem Studienplane, welcher die wahre Grundlage gluͤcklicher Vollendung iſt, raſt⸗ los vorwaͤrts. Eine ſehr gute Einrichtung dieſer Anſtalt war es, und iſt es noch, daß die komman⸗ dirten Comp.⸗Chirurgen und die ausgezeichnetern und bereits erfahrnerern Eleven, unter der Direc⸗ tion des General⸗Staabs⸗Wundarztesund der Aufſicht eines Oberwundarzts(Pensionair- Chirurgi) ſelbſt inſtructive Kranke behandeln muͤſſen. Ihnen liegt die Fuͤhrung des Jour⸗ nals, in welches die Krankheitsbeobachtungen ein⸗ getragen werden, und die Vorrichtung des chirur⸗ giſchen Apparats ob. Im erſtern lernt man den Beobachtungsgeiſt und die Aufmerkſamkeit des zukuͤnftigen Arztes, im letztern die Ord⸗ nungsliebe, Geſchicklichkeit und Humanitaͤt des Wundarztes kennen. Der Scharfblick des General⸗Staabs⸗Wundarztes ſah hierdurch in das Herz ſeiner Studirenden; und ſo gewann er unſern Julius werth und lieb, der in beiden Ruͤck⸗ ſichten ſeine Pflicht genau erfuͤllte. Mit dem Fort⸗ ſchreiten der wiſſenſchaftlichen und ſittlichen Bil⸗ dung der Studirenden, nahm auch die Achtung, die man ihnen ſtets weihte, noch mehr zu. Oefterern An⸗ theil nahmen ſie jetzt an den Zirkeln der gebildeten und höhern Stände, und manchem unter ihnen ſchlug bereits das Herz freundlicher Schoͤnen.
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