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lich wundaͤrztliche Vorbildung die kreu⸗ ſte Fuͤhrerin zu dem hoͤheren aͤrztlichen Wirken ſey, wenn naͤmlich vorher humani⸗ ſtiſche Kenntniſſe den Verſtand gebildet und Geſchmack und die Beurtheilungskraft gelaͤu⸗ tert hat. Mit dem Beginnen der Collegien des Halbjahres ging alſo Julius, nachdem er zuvor in einer ſelbſtausgearbeiteten lateiniſchen Rede, B. der treuen Pflegerin, ſeinen wuͤrdigen Lehrern, und geliebten Mitſchuͤlern ein herzliches Lebewohl zugerufen hatte, nach Dreden ab, und wurde von dem Hochverdienten General⸗Staabs⸗Medikus in die Liſten der akademiſchen Buͤrger dieſer aͤrzt⸗ lich und wundaͤrztlichen Bildungsan⸗ ſtalt eingetragen.
Seit dem Eintritte der Franzoſen nach Sachſen, im Jahre eintauſend achthundert und ſechſe, hatte die Bildung der dortigen Zoͤglinge einen neuen hoͤhern Schwung erhalten; der uͤbel⸗ toͤnende Name, Feldſcheerer, war bereits mit dem paſſendern, Wundarzt(oder Chirurg) ver⸗ tauſcht, das Geſetz gebot, jeden Feldwundarzt der unterſten Klaſſe mit Sie zu benennen, und allmaͤhlig wurde der Gebildete der Unterwundaͤrzte in den Regimentern, dem Corps der Officiers vertrauter. Dieſes geſchah vorzuͤglich bei denen,
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