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Geſchicklichkeit im Zeichnen, und einem ſchoͤnen Geſang, der ihm eine Stelle im Singchor ver ſchaffte, bald zur Zufriedenheit ſeiner Lehrer aus. Kein Ort Sachſens iſt fuͤr Schuͤler gaſtfreier und edler, ich moͤchte faſt ſagen, muͤtterlicherge⸗ ſinnt, als eben B. Die Unterſtuͤtzungen, die die Schuͤler dort genießen, gleichen nicht Allmoſen⸗
ſondern elterlichen Spenden; die Zoͤglinge der
obern Claſſen nehmen ſelbſt an den Vergnuͤgen der angeſehenern Zirkel Theil. Unter die Primaner gehoͤrte im zweiten Jahre ſeines Dortſeyns, auch Julius, der jetzt aus dem muntern Knaben wirk⸗ lich zum wahrhaft ſchoͤnen Juͤngling gereift war. B. iſt uͤbrigens eine Stadt, die mit dem ſchoͤnſten Beiſpiel eines wahrhaft chriſtlichen Duldungsgei⸗ ſtes, alle jene Humanitaͤt verbindet, die das Herz erheben und den Geiſt zu ſchoͤnern Fortſchritten bilden kann.
Der Regiments⸗Chirurg des dort garniſoniren⸗ den Regiments von N., ein Mann von ausgezeich⸗ neten aͤrztlichen und wundaͤrztlichen Kenntniſſen, und, mit Wahrheit koͤnnte man ſagen, der gluͤcklichſte⸗ kuͤhnſte und erfahrenſte Operateur dieſer Gegend, wurde jetzt in die Reſidenz zu einem hoͤhern Wir⸗ kungskreiſe berufen. Kaum hatte Julius Oheim dieſes erfahren, als er auch ſeinen Neffen fuͤr Dresden beſtimmte; denn er hatte die ſehr richtige Ueberzeugung, daß eine wiſſenſchaft⸗


