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8— 15⸗— 4 3 des Geſichtes zu erkennen,„ich fühle mich hoch geehrt durch Eure Gunſt, obgleich Ihr fortfahrt, Euer holdes Antlitz vor Eurem demüthigſten aller Sklaven grau⸗ 1 ſam zu verhüllen.“ 4„Was würde Mademeiſelle Juliette ſagen,“ er⸗ 1 wiederte die Unbekannte mit leichtem Spotte,„wenn ſie vernähme, daß Ihr mich la dame aux caméllias titu-⸗ lirt! Leſen Sie vielleicht in müßigen Stunden Romane 1 von Dumas Fils, Herr Baron?“ Mengden prallte erſtaunt zurück, nicht wenig myſtiſtzirt 3 und geärgert durch dieſe Worte und den Ton der Stimme. „Ma foi, Madame— je ne comprends pas—“ „O,“— lachte die Maske, und ihre weißen Zähne ſchimmerten hinter der Verhüllung—„Sie wundern ſich, woher ich ſo tief in Ihre Herzensangelegenheiten eingeweiht bin, edler Don, auch ich bin in Arkadien geboren— auch ſtelle ich Horoſkope und leſe in der 1 Hand die Schickſale der Menſchen, doch täuſcht mich 3 meine Kunſt nicht, wie Sie die Ihrige, armer Sterb⸗ licher. Sie haben allerdings nicht Zeit, Romane zu 1 leſen— Sie ziehen vor, dieſelben zu improviſiren. In der That, Ihr Debüt auf dieſem Felde war nicht ſchlecht, ſchöner Baron!“— Wäre es nicht ſo dunkel geweſen— ſie hätte Mengden's Verlegenheit und Erröthen ſehen können. G
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